Welche Affiliate-Provisionsmodelle gibt es?

Hallo lieber affiliexpert-Fan,

welches Thema ihr euch auch immer auswählt, um Marketing-Kampagnen dafür zu starten, es gibt für fast alles Partnerprogramme. Und je nach Zielsetzung des Partnerprogramms des Anbieters gibt es unterschiedliche Vergütungsmodelle für die Affiliates.  Hier stelle ich dir nachfolgend die geläufigsten Provisionsmodelle vor.

Pay per Click

Bei diesem Modell generieren schon einfache Klicks auf Werbemittel Provisionen. „Pay per Click“ wird gern für Kampagnen zur Erhöhung der Reichweite eingesetzt, um den Bekanntheitsgrad des Angebotes oder des Anbieters zu fördern. Beachten muss man hier, dass die Qualität der Besucher über dieses Modell nicht gesteuert werden kann. Wer klickt, der klickt halt, ungeachtet von definierten Zielgruppen.  

Pay per Lead 

kann m. E. gut für erklärungsbedürftige Angebote eingesetzt werden. Bei erklärungsbedürftigen Produkten ist i.d.R. nach dem Erstkontakt zusätzlich eine Beratung des Kunden notwendig, um die Kaufentscheidung vorzubereiten. Deshalb fordern Interessenten zunächst erst einmal  weitere Informationen an oder buchen ein kostenfreies Webinar, um tiefer ins Thema einzusteigen und mehr zu erfahren. „Pay per Lead“ vergütet die Kontaktaufnahme des Interessenten zum Anbieter. Ein wichtiger Punkt ist hierbei, dass definierte Zielgruppen direkt adressiert werden können. Aus diesem Grunde ist die Qualität der Interessenten im Vergleich mit „Pay per Click“ deutlich hochwertiger.

Pay per SignUp

ist genau genommen eine Unterkategorie von „Pay per Lead“.  Der Affiliate Partner hat das Ziel, mit seiner Werbung eine Anmeldung des Besuchers auf der Webseite des Anbieters zu erreichen. Bei erfolgreicher Anmeldung des Interessenten auf der Website des Anbieters hat der Affiliate seine Aufgabe erfüllt und seine Provision verdient.  

Pay per Link

belohnt Einblendungen von Werbelinks im Blog oder auf der Webseite des Affiliate Partners. Demzufolge muss beachtet werden, dass die Inhalte der Webseite und der Inhalt der Werbung etwas mit einander zu tun haben. Beides muss thematisch zusammen passen, sonst besteht die Gefahr, dass die Werbung für die Leser uninteressant ist und keine Ergebnisse erreicht werden.

Pay per Install

vergütet Installationen von Software auf dem PC der Interessenten. Der Affiliate hat das Ziel mit seiner Kampagne die Installationen von Software, Demoversionen oder Tools zu initiieren und erhält bei Erfolg eine Provision dafür. 

Pay per Sale 

belohnt jeden erfolgten Verkauf mit einer Provision. Meistens handelt es sich hier um Einmalzahlungen. Aber es gibt auch Programme, die z. B. auf Abonnements oder Upsells, sogenannte Folgeverkäufe, Provisionen ausschütten. Das ist natürlich deutlich attraktiver und einträglicher für Affiliates, weil sie so mit dem einmal gewonnenen Kunden fortlaufende Einnahmen generieren können. Übliche Zeiträume liegen zwischen 30 und 90 Tagen nach dem Erstverkauf.  Nicht so häufig, aber einige Anbieter legen tatsächlich Programme auf, die lebenslange Provisionszahlungen auf einmal gewonnene Kunden zusagen. Das sind die sogenannte Lifetime Vergütungen. Anbieter versuchen hiermit natürlich Affiliates an ihr Partnerprogramm zu binden.

Airtime-Provisionen

werden schwerpunktmäßig in der Telekommunikation eingesetzt. Affiliates verdienen für jede Gesprächsminute mit Handyverträgen eine Provision über eine gewisse Laufzeit. „Airtime“ wird häufig als Lifetime-Modell angeboten.

Das waren die gängigsten Modelle in aller Kürze, aber natürlich gibt es weitere Angebote, die zum Teil recht speziell werden und nicht überall eine Rolle spielen.

Zusammenfassend gesagt:

Mit Affiliate Marketing kannst du dir eine solide Einnahmequelle aufbauen, von der du durchaus gut leben kannst. Die Affiliate-Partnerprogramme mit ihren Provisionsmodellen ermöglichen Affiliates in eine berufliche Freiheit zu starten, die Zeitflexibilität und Unabhängigkeit von oftmals sowieso lange nicht mehr so sicheren Arbeitsplätzen bringen kann. Suche dir ein Thema und eine passende Nische dazu, die dir liegt. Anschließend suchst du dir das dazu passende Partnerprogramm dazu aus. Damit kannst du bereits starten und die Zielgruppe entsprechend der Zielsetzung des Partnerprogramms bewerben und erste Provisionen verdienen.

Gutes Gelingen deine

Doris & Ilka Schaufelberger

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