Was hat Skalierbarkeit mit Wachstum zu tun?

Hallo, liebe affiliexpert-Leserin, lieber affiliexpert-Leser,

wie lange dauert es bis man von den eigenen Erträgen in der Selbstständigkeit leben kann? Jetzt kommt die Antwort, auf die du gewartetst hast: „Es kommt drauf an!“

Wenn du dich entschlossen hast ein Unternehmen zu gründen, beginnt erstmal eine spannende Zeit mit Herausforderungen bis der erste Euro Umsatz – ein gewaltiger Meilenstein, der gefeiert werden muss – eingefahren ist. Später ist dann nochmal die Marke von 100.000 Euro Umsatz ein irre gutes Gefühl. An der 1 Mio. € Umsatz Rekordmarke arbeiten wir noch. Die zu knacken muss großartig sein,  kennen wir aber noch nicht.

Wir waren einigermaßen überrascht, dass nur etwas 10% von insgesamt 3,5 Mio. Unternehmen einen Umsatz von 1 Mio. Euro machen. Und über 2 Mio. Euro Umsatz schaffen gerade einmal 6,4% aller Firmen. Das bedeutet aber auch, mehr als 1 Mio. Euro Umsatz einzufahren ist schon eine ordentliche Leistung im Vergleich mit diesen Statistikzahlen. Ich bin umso beeindruckter, weil doch eine Reihe von Online Marketern über 1 Mio. Umsatz pro Jahr liegen und uns zeigen was da möglich ist.

Also sollten vom Start an alle Ziele auf Wachstum ausgerichtet sein, um schnellstmöglich von der selbstständigen Tätigkeit leben zu können. Umsatz ist nicht Einkommen, denn Umsatz muss versteuert und vom Umsatz müssen noch alle laufenden Kosten bezahlt werden – auch deine Werbekosten. Erst vom Rest kann der Lebensunterhalt bestritten werden.

Wir gehen natürlich davon aus, dass du so schnell wie möglich genügend Umsatz machen willst. Das noch junge Unternehmen muss also schnell wachsen können. Für ein zügiges Wachstum muss das Geschäft skalierbar sein!

Was heißt jetzt Skalierbarkeit?

Unter Skalierbarkeit versteht man die Fähigkeit eines Systems, Netzwerks oder Prozesses zur Größenveränderung. Meist wird dabei die Fähigkeit des Systems zum Wachstum bezeichnet.

Du brauchst ein Produkt, dass du an 10 Kunden genauso schnell und automatisiert, inkl. Rechnungsstellung, ausliefern kannst, wie an 100.000 Leute ohne dabei Tag und Nacht arbeiten zu müssen. Deshalb sind digitale Produkte so charmant. Es entsteht für uns kein größerer Zeitaufwand, ob wir das E-Book „Affiliate Marketing Masterplan! oder das „Internet Marketing Kickstart Kit“ an wenige oder viele Kunden automatisch versenden.

Alle, die beginnen, brauchen also ein dynamisches Wachstum. Das bedeutet, es muss mehr verkauft werden. Dazu müssen mehr Besucher von der Webseite angezogen, mehr Interessenten gefunden und mehr Kunden mit dem was sie suchen beglückt werden. Es geht im Wesentlichen um die Anzahl der erreichten Personen und um die Attraktivität des Angebotes für diese Zielgruppe. Nur wenn dieser Personenkreis kauft, hast du neue Kunden gewonnen.

Traffic & Conversion

Bei uns in der digitalen Welt sprechen wir dann von Traffic und Conversion. Traffic bezeichnet die Anzahl der Besucher auf deinen Angebotseiten und die Conversionrate beziffert den Anteil der Besucher, die dein Angebot gekauft haben.

Bist du auf dieser Stufe mit deinem Umsatz erst angekommen, interessiert dich garantiert sofort der nächste Schritt. Denn es werden auch gute Umsätze mit deinen Bestandskunden in den meisten Fällen möglich sein. Wir meinen hier nicht nur den Erstverkauf, sondern Folgeverkäufe an deine Kunden. Dein Umsatz splittet sich auf in Neukunden- und Bestandskundengeschäft. Die Anzahl deiner Kunden gesamt besteht also aus Bestands- und Neukunden.

Folgegeschäfte

sind zum Beispiel nach dem Erstverkauf einer Angel die Nachverkäufe von Anglerbox, Blinker und Köder. Oder ein anderes Beispiel: Du hast ein E-Book zum Thema „Wie verdiene ich Geld im Internet“ verkauft. Dem Kunden gefällt nicht nur die Idee, sondern auch dein E-Book. Danach möchte er gern wissen, wie er konkret mit ersten Schritten starten kann. Du verkaufst ihm also zusätzlich deinen Starterkurs. Später kannst du deine Kunden mit weiterführenden Kursen versorgen oder ein monatliches Abonnement verkaufen, damit sie sich tiefer in das Thema einarbeiten können.

Es steckt ein beträchtliches Umsatzpotential in deinen Bestandskunden. Du musst nur wissen, was sich deine Bestandskunden wünschen, was sie als nächstes brauchen und womit du ihnen helfen kannst. Wenn du das in Erfahrung bringst, kannst du mit deinem durchschnittlichen Kundenerstumsatz, malgenommen mit der Anzahl an Kunden, dein Umsatzpotential kalkulieren oder wenigstens grob einschätzen.

Beispiel:

Deine Kunden kaufen für durchschnittlich 27,-€ ein E-Book bei dir ein. Du kannst einem Teil dieser Kunden einen Aufbaukurs für 47,- € und ein Abonnement zu 37,-€ monatlich (durchschnittlich bleiben deine Kunden ca. 9 Monate im Abo) zusätzlich verkaufen.

Angenommen 10.000 Kunden kaufen dein E-Book zu 27,- €     

10.000 Kunden x 27,- €  = 270.000, – €

Konservativ angenommen 1% der Kunden kaufen den Aufbaukurs zu 47,- €

1.000 Kunden x 47,- €  =   47.000, – €

Konservativ angenommen 1% der Kunden kaufen dein Abo 9 Monate lang

1.000 Kundedn x 333,- €  =  333.000,- €

In diesem Beispiel steckt deutlich mehr Umsatz im Bestandskundengeschäft mit dem Aufbaukurs und dem Abo, als du mit Neukunden und deinem E-Book machen konntest. Zu viel Umsatz, um den einfach liegen zu lassen.

Willst du am Anfang deiner Selbstständigkeit dein Geschäft schnell auf gesunde Füße stellen, dann sind die beiden Mechanismen „Kundenanzahl“ und „Umsatz pro Kunde“ deine Stellschrauben. Beide bergen für dich einen enormen Turbo. Die Anzahl der Kunden lässt sich oft stärker steigern als der Umsatz pro Kunde. Jedoch ist Umsatz mit Kunden immer wesentlich einfacher und schneller zu realisieren. Warum? Deine Kunde kennen dich und vertrauen dir i.d.R. Das Vertrauen deiner Neukunden musst du dir erst erwerben.

Es geht am Anfang also insbesondere darum:
  • Wie bekommst du mehr Kunden?
  • Wie erhöhst du den Umsatz pro Kunde.

Spannende Fragen, aber auf die gehen wir in einem der nächsten Blogartikel näher ein.

Dir einen gelungenen Start.

Deine Doris & Ilka Schaufelberger,

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